Donnerstag, 14. Juli 2016

Nachtrag: Mittwoch, den 13. Juli 2016 - Tag 65: Konsequenzen

Die Email, die Jo verfasst hatte, hatten wir nochmal überarbeitet und dann gestern morgen verschickt.
Heute dann das Treffen. Also, dass hat sich gelohnt.
Der Herr Bauleiter hatte sich den Maurerchef mit ins Boot geholt und der Mann von der Fensterfirma war auch da. Wir waren zu viert, also eine große Runde. 

Ich mach es mal kurz. Für uns hat sich das Treffen in jeder Hinsicht gelohnt. Das Team war durch die (deutliche) Email ziemlich aufgeschrekt und deutlich um Schadensbegrenzung bemüht. Der Maurerchef hat zugegeben, dass der Baufortschritt langsam war, da er "sich der Dringlichkeit nicht bewusst" war. Nun, das konnte geklärt werden. Wir haben Termine bekommen, ab dem 20.7 kommt das Gerüst für die Maurerarbeiten im oberen Stockwerk (aus Sicherheitsgründen erforderlich). Um nicht bis dahin warten zu müssen, wird es ab dem 18.7 bereits Teilgerüste geben, um an zwei Seiten des Gebäudes die Arbeit im OG zu ermöglichen. Der Verblender wird jetzt zusammen mit der Dämmung hochgezogen, damit diese Arbeiten bis zum Gerüstbau abgeschlossen sind.

Dann wird am 25.7 gerichtet (wenn auch ohne Fest, denn die sind von Seiten der Bauleute eigentlich nicht mehr so gerne gesehen und wir können uns dann etwas freier für einen Feiertermin entscheiden, sei es als Rohbaufete oder in Form einer Einweihungsparty). Es folgt der Termin für das Aufmaß der Fenster (Teil 2...) am 2. August. Und wenn die Fenster dann bestellt werden, steht ein paar Tage später dann auch der genaue Liefertermin fest, etwa 3 Wochen später. Dann können die Fenster zeitnah eingebaut und der Estrich gegossen werden. 

Ab dann können wir auch den zeitlichen Ablauf für die restlichen Arbeiten erhalten, so dass ein konkreter Umzugstermin möglich ist. Der Estrich wird 7 Wochen trocknen müssen. Wir sollen uns bitte in der Anfangszeit nicht über unsere Tropfsteinhöhle wundern und auch die Fenster geschlossen halten. Nach ein paar Tagen wird der Estrich aber bereits begehbar sein, so dass der Fließenleger und auch der Elektriker bereits weiterarbeiten können. Auch die Maler können dann mit den Spachtelarbeiten beginnen. 

Um die Trocknungsphase zu beschleunigen oder zu unterstüzen hat der Maurerchef zugesagt, dass wir sowohl Trocknungsgeräte als auch Geräte für Wärme zur Verfügung gestellt bekommen können, falls das im Hinblick auf die klimatischen Bedingungen sinnvoll sein sollte.

Das klingt doch gut. Bei der Gelegenheit wurde der Herr Bauleiter auch nochmal erinnert, dass wir sehr wohl eine Fußbodenheizung haben werden (bedeutet eine zusätzliche Woche Arbeit), das war ihm wohl irgendwie durchgegangen. 

Da der Herr Bauleiter nun erst mal zwei Wochen Urlaub machen wird, haben wir vom Maurerchef noch die Kontaktdaten bekommen, damit wir ihn bei Bedarf direkt kontaktieren können. Jo hat darauf hingewiesen, dass jetzt, wo die Dämmung installiert wird, diese bitte gegen Regen zu schützen ist (der ja leider im Moment im 2-3 Tagesrhythmus in Form von Gewittern auf uns einprasselt). Das hat er uns als selbstverständlich zugesagt. Dann haben wir zuletzt noch das Thema "Angebote vom Bauträger" angesprochen und darum gebeten, dass wenn ein Angebot nach einer Woche nicht erstellt ist, wir doch bitte eine kurze Info bekomen, wann damit zu rechnen ist. Hat uns der Herr Bauleiter auch zugesagt. Und uns noch eine geänderte Rechnung mitgegeben: über die Erdarbeiten müssen wir uns nicht mehr streiten, da ist er uns gänzlich entgegen gekommen!

Damit war das große Palaver dann durch und wir konnten uns den Fenster widmen. Auch wenn der Herr Bauleiter es eigentlich nicht zugegeben hat, war der Termin eigentlich überflüssig. Egal, für das Untergeschoss haben wir die Schlagrichtungen festgelegt. Dabei wurde auch der Fenstertyp in der Küche noch geändert, auf Empfehlung des Fenstermonteurs hin, ebenso wie die Schlagrichtung der Eingangstür. Letzteres bedauere ich sehr, aber meine Variante würde den Türsturz über Gebühr belasten und Probleme mit der Dichtigkeit wären vorprogrammiert. Also, geändert, ist klar. Und gut so! 

Damit waren wir hier fertig und da die Kinder den Termin so tapfer durchgestanden hatten (Lu hatte sich dann mit der Conny-App beschäftigt und Li band sich kurzerhand die Bänder ihrer Gummistiefel zusammen und hüpfte so im Haus umher), wünschten sie sich einen Mensabesuch mit Jo. Das passte zeitlich ganz gut und wir kamen dann gegen Mittag wieder zurück nach Hause. Dort zwei weitere Schreiben im Briefkasten gefunden: die Notarsrechnung für die zweite Grundschuldeintragung (ha, von wegen die kostet 220 EUR, Jo!) sowie ein Angebot vom Bauträger über die Fließen, die ich am Montag beim Fliesencenter festgemacht hatte. Das war ja fix! :-)

Dort dann erst mal mit Bank 2 telefoniert, weil ich nochmal Fragen zu unseren fehlenden Unterlagen hatte, so dass ich diese nachreichen konnte. Und dann habe ich auch endlich das vergessene PostIdent durchgeführt. 

Am späten Nachmittag bin ich mit LiLu nochmal an der Baustelle vorbei, denn es hatte einen sturzbachartigen Regenfall gegeben und ich wollte mir die Dämmung mal anschauen. Die war auch schön verpackt, aber doch leider ganz nahtlos, und an diesen Stellen ist dann doch Wasser eingedrungen und die Dämmung hatte sich vollgesogen. 

Notiz an mich: statt ins Bett nochmal im Internet zum Thema surfen und denn Maurerchef gleich morgen ansprechen. Und dann etwas gegen dieses Schietwetter unternehmen... ;-)

Zu guter letzt nochmal zur Baustelle der Kindergartenfreundin gelaufen, denn ich hatte gesehen, dass die Pflasterarbeiten abgeschlossen waren. Da konnte ich mir das Standardpflaster anschauen. Ich glaube, dass funktioniert auch für uns, also können wir hier auch mal nachhören, was das so kosten würde.

Last but not least: das Angebot für das Avatara ist heute auch angekommen. Hatte irgendwie gehofft, dass es etwas günstiger ausfällt... na ja. Ist ja auch ne Menge Zeug.

Ende Tag... äh... siehe oben (*gähn*)


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