Der Plan: Abnahme durch den Herrn Bausachverständigen um 12, dann um 14 Uhr Ankunft der Betonpumpe und der Betonmischer, um die Geschossplatte zu betonieren.
Und so lief es: um 12 Uhr war die Abnahme durch den Herrn Bausachverständigen. Soweit alles gut. Nur die Firma, die die Umluftanlage installiert hat, bekommt einen Rüffel: Die Dinger waren ohne Abdeckung, so dass bei den weiteren Bauarbeiten Staub und Dreck eindringen können. Das soll noch mittels einer Abdeckung - eine provisorische ist ausreichend - verhindert werden.
So weit,so gut.
Ich habe die Gelegenheit genutzt und gefragt, warum der HWR eigentlich einen Sturz hat und die anderen Fenster und Türen, die auch Raffstores bekommen, nicht. Das war ein Fehler, der sofort geklärt werden konnte. Die Bauarbeiter wussten auch schon Bescheid, nur uns hatte keiner informiert. Genauso mit der Wand, die etwas zu kurz geraten war. Wird behoben. Und warum gibt es hier für den PV Speicher keine Kabel an den Wänden? Das konnte sich der Herr Bausachverständige auch nicht erklären. Also habe ich per Smartphone beim PV-Bauer angerufen, aber leider nicht den richtigen Ansprechpartner bekommen. Dafür dessen Handynummer. Mangels Schreibutensilien die schnell in den Sand gekratzt und dann dort angerufen. Mailbox. Schnell ein Sprüchlein aufgesagt. Dann beim Herrn Bauleiter angerufen. Der hat auch nicht verstanden, warum das Kabel nicht da war. Aber er hätte gerade gestern noch die Informationen an den zuständigen Elektriker geschickt, damit dieser dann beim Hausausbau die notwendigen Extraleitungen und Anschlüsse bereitstellen können würde. Im übrigen wäre es nicht schön, dass keine Kabel da wären, aber zur Not könnte man das entsprechende Technikkabel auch noch später verlegen.
Okay. Da wir bis zur Ankunft noch Zeit hatten sind wir erst mal essen gegangen. Und da klingelt dann Jos Handy, der PV-Bauer rief zurück. Er hätte gerade einen Techniker organisiert, der sei in einer halben Stunde an der Baustelle. Wo soll da was hin? Ähh...Gut dass ich via Smartphone einen aktuellen Plan dabei hatte.
Der Techniker kam dann. Wir haben die Sache dann erst mal vor Ort begutachtet und dann gings los.
T: Kann der Speicher auch in die andere Ecke? Das wäre besser, kürzere Leitungen uns so. Und dann ziehen wir einfach einen Kanal an der Decke entlang.
JoSu: Ähh... ja, wenn das mit Waschmaschine und Trockner kein Problem gibt?
T: Okay. Dann sollte da jetzt mal ein Leerrohr hin, oder besser gleich zwei in verschiedenen Dicken, dann hat man alle Möglichkeiten. Reicht ja auch erst mal ein Meter, anstückeln kann man das ja dann gut.
JoSu: Ähh... vielleicht geht es auch gleich in der richtigen Länge? Wenn wir schon dabei sind?
T:... geht auch! Definier mal: richtige Länge.
JoSu: Ähh...Einsatz Smartphone, wieder die Pläne konsultiert.
T: Machen wir 5 Meter!
JoSu: Echt? Ich hätte 6 gemacht.
T: Machen wir 6 Meter.
Ich denke ich kann mich demnächst problemlos in der Baubranche bewerben, scheine qualifiziert zu sein, Entscheidungen zu treffen... wenn Smartphone in der Nähe.
Also, da der Beton mittlerweile eine halbe Stunde Verspätung hatte, ging alles glatt über die Bühne. Dann kam die Betonpumpe, und das Spiel konnte beginnen. JoSuLiLu verfolgten von ihren Logenplätzen aus das Ausfalten der Betonpumpe, das Eintreffen des Betons und das Gießen der Geschossdecke.
(Notiz: nächstes Mal an Kissen für die Wasserkisten=Stühle denken und Popkorn mitbringen! )
Zwei Betonmischer brauchte es, dann war es vorbei. Erster Stock fertig. Yeah!
Ende Tag 59.
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