Montag, 19. September 2016

Termine vor Ort

Heute hatten wir gleich zwei Termine vor Ort. Gleich morgens mit der Dame vom Treppenbau, der ersten
Handwerkerin auf der Baustelle. Gleich beim Eintritt ins Haus zuckte sie etwas zusammen: "da ist ja noch kein Estrich drin". Man hatte vergessen, ihr den geänderten Terminplan mitzuteilen, so dass das Aufmaß für die Treppe nicht möglich und ihre Fahrt umsonst gewesen war. Sie überspielte das souverän und meinte so könnten wir die Türen besprechen, dann müssten (zumindest) wir beim nächsten Termin dann nicht mit dabei sein. Das haben wir flugs getan und sind dann noch kurz geblieben. Der Heizungsbauer war heute mit drei Autos angerückt und es brummte wie im Bienenstock, sozusagen. Während hier noch die Dämmung fertig verlegt wurde, wurden dort die Schläuche für die Fußbodenheizung verlegt. Wir standen ständig im Weg, aber es war spannend, zususehen. Der Schlauch wurde freihand quasi auf den Boden getackert, was Jo völlig faszinierte. Ich war ein bischen irritiert, weil das für mich recht willkürlich aussah, und eine ganze Reihe von Schläuchen unter den (noch nicht vorhandenen) Waschtischen verlegt wurden... von einem mehr an Dämmung war auch nichts zu erkennen.
Wir machten uns dann schnell aus dem und auf den Weg. Jo in die Uni und ich nach Hause zum Telefon. Da ich den Herrn Bauleiter nicht ans Telefon bekam, habe ich gleich beim Bausachverständigen angerufen, um zu hören, was mit der Dämmung wäre. Er hat mich dann beruhigt, der Bauträger würde den EneV-Nachweis anpassen lassen, es wäre alles ok. Ah jaaaa....
Ja, denn bei der gegebenen Dämmung, und da die Betonplatte ihrerseits ja auch bereits gedämmt wäre, würden wir hier über Abweichungen im dreistelligen Nachkommabereich sprechen. Zudem wäre bei der oberen Dämmplatte eine höherwertige Qualität verwendet worden als vorgesehen. Alles weil der Estrichbauer Bedenken ob des etwas ungeraden Bodens hatte, dass er mit der Estrichstärke überall hinkäme. Und das sei der wichtigere Punkt. Es handele sich hier um ein Sturm im Wasserglas. Er hätte auch überlegt, ob er insbesondere die Bauherren, als uns, damit überhaupt erschrecken sollte. Aber dann hat er sich doch für den "Hallo-Wach!"-Effekt beim Bauunternehmen entschieden. ;-)
(Finde ich gut.) Er würde auch heute nochmal nach der Baustelle sehen. Das finde ich auch gut, da kann ich mir die Sorgen wegen der Heizschleifen glatt sparen. Guckt ja noch ein Profi drauf!

Dann dem Bauträger noch die Minderkosten für die Diele bestätigt. Streng genommen hätte ich da auch nachhaken müssen. Die Auflistung gibt nur eine Zahl an, keine Aufschlüsselung der Kosten bis auf die Materialkosten, die ja eh in der Baubeschreibung stehen.
Ich habe als Anhaltspunkt also nur das, sowie die Quadratmeter um die es geht, und die Gutschrift für die Küche. Danach hätte ich mit weniger gerechnet.

Ich lass das einfach mal so stehen...

Dann mit dem Photovoltaikbauer gesprochen, weil die mit dem Inbetriebnahme-Termin nicht um die Ecke kommen. Und da wir als künftige Anlagenbetreiber hier einiges anmelden umüssen, ist der Termin auch wichtig für uns.
Der PV-Bauer hatte keinen Termin für mich, weil er seinerseits noch nicht wusste, wann die Telekom den unerlässlichen Internetzugang liefern würde. Aber die Solarzellen könnte er im Prinzip jederzeit auf's Dach setzen. Und da er hier gerne auf das vorhandene Gerüst zurückgreifen würde, wäre es toll, wenn wir hier Termininfos für ihn hätten. Und ob ich wüsste, ob die Leerrohre noch ihren Weg auf's Dach gefunden hätten?

Ja. Also.

Da wir eh nochmal zur Baustelle mussten um den Außenputz festzulegen, wollte ich mich da gleich erkundigen, wie lange das Gerüst noch etwa stehen würde.

Und wegen der Leerrohre habe ich schnell beim Elektriker nachgefragt. Und ob er noch an den Schalter denkt, der noch zu versetzen ist.

Er denke schon dass das (Lehrrohre) erledigt sei, die Jungs hätten dass ja auf dem Plan gehabt. Und das (Schalter versetzen) würde noch passieren, es wäre noch auf dem Plan, so seine Antwort. Gut, gut. Hoffentlich.

Dann der Termin mit dem Aussenputz, ich mach es kurz: der wird weiss. Und da konnten wir dann die Raffstores entscheiden, die werden Lichtgrau.
Wieder zwei Punkte abgehakt.

Der Handwerker wollte noch wissen, ob er eohl schon morgen anfangen könnte? Ja bitte doch, gerne! Dann dauert es, falls dass Wetter mitspielt, etwa 10 Tage. Unterputz aufbringen, Trocknen, Putz aufbringen, Trocknen, Egalisierungsanstrich. Fertig.
Dann müssen die Anderen noch die Fufen fugen und die letzte Rollschicht noch am Küchenfenster machen, und dann... dann ist das Haus von Außen praktisch fertig!

Ui!

Nur noch dem PV-Bauer sagen, dass er rechtzeitig auf dem Dach fertig ist. Alles andere kann dann nachher gemacht werden, wenn die Telekom geliefert hat und am besten die sonstigen Arbeiten im HWR abgeschlossen sind. Der Speicher ist wertvoll, der soll nicht gleich eins auf den Deckel bekommen...

So. Ende für heute, Tag 131.

Fotos haben wir vor lauter lauter nicht gemacht. Und wer braucht schon ein Foto von "Lichtgrau"?

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