Dieser Montag Morgen brachte mir eine heftig hustende Li und einen schlappen Lu. Also beide kurzerhand entschuldigt und zu Hause gelassen. Zusammen spielen sie nämlich ganz schön und ich konnte mich ans Telefon klemmen. Heute musste ich mich um das Elekrikerangebot kümmern. Beim Lokaltermin hatten wir üppig Steckdosen verteilt und auch einige Optionen gewählt ohne zu wissen, wie sich das preislich niederschlagen würde. Das Ergebnis war ein bischen "shocking"...
Also haben wir ein paar Steckdosen wieder herausgenommen und den einen oder anderen Luxus gestrichen - Adieu, USB-Steckdosen....
Was mich aber gefuchst hat, dass wir für eine Kreuzschaltung für die beiden Flure 300 Euro zahlen sollten. Ohne Kreuzschaltung kein Licht auf der Treppe. Also entweder noch zusätzliche Lampen beauftragen, was günstiger wäre; oder aber beim Bauleiter beschweren. "Warum gibt es im Treppenhaus kein Licht?"
Hat geholfen. Erst sollten es zusätzliche Lampen werden, aber nachdem Bauleiter und Elektriker sich besprochen hatten, bekommen wir die schönere Lösung mit der Kreuzschaltung ohne Zuzahlung. :-)
Als nächstes noch mit dem Elektriker direkt das Angebot besprochen und die Änderungen und Streichungen durchgegeben. Die Pläne abgeändert und gemailt für die neue Steckdosenverteilung.
Auch hier habe ich mich nochmal beschwert, dass ich einige Positionen nicht nachvollziehbar finde. In der Baubeschreibung für das Haus waren pro Raum die Anzahl von Steckdosen und Deckenbrennstellen angegeben. Im Elektroangebot aber waren alle zusätzlichen Positionen nach Steckdosen und Lichtschaltern aufgezählt. So hatte ich an zwei Stellen den Eindruck, dass ich für gegebene Lichtquellen die Ausschalter extra zu zahlen hätte. Der Elektriker gab zu bedenken, dass er nicht pro Raum sondern eine Aufstellung pro Haus vom Bauträger bekommt und nur schaut, wo wir mit unseren Wünschen über dem Gesamtvolumen liegen.
Praktisch, denke ich mir, denn so lässt sich das ja auch kaum nachvollziehen.
Am Ende habe ich dann das geänderte Angebot bekommen und wow! Plötzlich waren die Mehrkosten auf ein vernünftiges Maß geschrumpft. Und zwar über die gestrichen Positionen hinaus. Schön! Aber irgendwo, ganz leise, auch ein komisches Gefühl. Warum muss man immer erst meckern..?
Bei all dem kam auch die Info rüber dass der Elektriker erst am Mittwoch, nein doch am Dienstag, oder Moment, am Donnerstag im Haus sein wird.
Ich lass mich überraschen.
Mit dem Küchenbauer habe ich nochmal gesprochen und zur Abwechslung mal wieder Formulare für die PV-Anlage ausgefüllt und abgeschickt. Dafür den Termin beim Steuerberater abgesagt, dass hat noch Zeit und erst mal geht es sogar ohne.
So. Die Kinder hatten gut durchgehalten und erst ganz am Schluss musste die Sendung mit der Maus helfen, damit ich auch das letzte Telefonat noch führen konnte. Trotzdem muss ich morgen weiter telefonieren. Für die Eigenleistungen brauchen wir noch Angebote.
Nach all dem wollte ich dann abends nochmal zur Baustelle. Dort ist die Aussenfassade bis auf die Rollschichten bzw. Fensterbretter abgeschlossen. Hier kann bald geputzt werden. Auch sind scheinbar alle Fenster geliefert, zum Teil eingebaut, zum Teil gelagert zur weiteren Verwendung. Sogar die provisorische Haustür lehnt schon an der Wand.
Leider habe ich den Eindruck, dass bei den dreiflügeligen Fenstern immer die Stürze an der falschen Stelle sind. Entweder habe ich da was ganz falsch verstanden oder hier bahnt sich das nächste Ärgerniss an. An einem der eingebauten Fenster lief der Regen in Stömen ab. Also innen; da werde ich Dienstag auch nachhaken müssen. Wegen des Balkons auch, denn da läuft das Wasser wieder nicht ab. Immerhin verhindert die Abklebung jetzt, dass die Wohzimmerdecke feucht wird.
Wasseranschlüsse sind einige dazugekommen und überall sind die roten Schläuche von der Umluftanlage zu sehen.
Vom Bausachverständigen fehlt der Bericht, dass ist ungewöhnlich, also auch nachfragen. Vielleicht schnell noch die Mail mit diesen Punkten für Morgen zusammen schreiben.
Vielleicht.
Ende Tag 105/ Anfang Tag 106.
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