Freitag, 20. Mai 2016

Wenn man es einplant,

dann bummeln die Kinder nicht und auch alles andere läuft glatt und in der Folge sind wir eine halbe Stunde zu früh auf der Baustelle.

Hilfe kommt in Person des lieben Nachbarn um die Ecke, der in unserem Westen wohnt und dessen Haus der Grund ist, warum wir eine Ecke in unserem haben werden (was gar nicht schlimm ist, das mit der Ecke).

Besagter "Ecki" ist voller Geschichten rund um die Nachbarschaft, egal ob es um Häuser oder deren Bewohner geht. Eine Führung durch seinen schönen kleinen Garten bekommen wir auch gleich, inklusive einer Kostprobe Waldmeister, mit dem Auftrag diesen welken zu lassen, um in den Genuß des berühmten Aromas zu kommen.

Und dann -schwupps- ruft auch schon der Termin mit den östlichen Nachbarn. Dort werden wir sehr nett empfangen, ein erstes Kennenlernen. In deren Wohnzimmer wird auch sofort das Problem offensichtlich: unser Geräteschuppen würde direkt und schön mittig genau vor ihrem großen Fenster zum Stehen kommen. Da muss man nicht lange reden, das wäre mehr als unschön. Das möchten wir gerne verhindern, allein wie ist die Frage.

Zum Abschluss dürfen wir uns noch ein paar Pflanzen aussuchen, denn auch hier auf diesem Grundstück wird gebaut und diese Pflanzen müssen weichen. Statt auf den Kompost wandern ein paar Azaleen und Buchsbüsche in unseren Garten. Uns freut das sehr! Sogar der Transport ist schon organisiert!
Solche Nachbarn wünscht man sich. Wir sagen DANKE!

Und dann (buchstäblich) ab durch die Hecke zum nächsten Treffen mit dem Herrn Bauleiter. Die Versorgungsleitungen (Treffer!) werden bereits teilweise verlegt, und Körbe werden geliefert. Ich frage mich noch, was das wohl ist, da kommt ein Lkw um die Ecke und deponiert die Stahlgitter, die Teil der Bodenplatte werden sollen. Aha.

Die Bodenplatte soll nächste Woche Mittwoch begonnen werden (das fluppt!).

Das Schuppenproblem haben wir auch gleich angesprochen, da geht irgendwas. Wir würden den Schuppen gerne in die hintere Ecke verlegen, mit ca. einem Meter Abstand zur Grundstücksgrenze. Mal sehen, ob das möglich ist und was das Ganze kosten würde...

Wieder zurück zu Hause gibt es Post vom Bauträger: die erste Abschlagsrechnung.
Das hat eine durchaus ernüchternde Wirkung. Kommt aber nicht ganz überraschend. Womit klar wäre: an jedem Traum klebt auch ein Preisschild.

Nun denn.

Ende Tag 11.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen